Spritzgußmaschine für Schiku & TNP Kunststofftechnik Goslar - Teil 4

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Nach dem Rangieren kommt der Hub. Nachdem die enge Einfahrt ja zu einigen Verzögerungen geführt hatte, sollte wenigstens der Hub der schweren Maschine glatt über die Bühne gehen. Dazu waren die beiden Krane auf ihren maximalen Ballast aufgerüstet worden und die Hubstrategie wurde besprochen. Der schwerere Teil der Spritzgußmaschine sollte am Demag hängen und das leichtere Ende sollte als erstes in die Halle geschwenkt werden.
Viel Zeit blieb dabei nicht! Bereits am Morgen hatte es geregnet und das Wetter wurde schon wieder schlechter. Naß werden durfte die Spritzgußmaschine allerdings auf gar keinen Fall!

Die Anschlagpunkte bedingen eine Gewichtsverteilung von ca. 30:70 !
Aber die Krane haben genug Kraft...
... und schwenken die Last...
... sicher in Richtung Hallentor.
Dort wird es eng!
Schwerlastrollen werden unter den Rahmen gestellt...
... das Hubwerk von Kolb angespannt...
... und die Spritzgußmaschine wird weiter hereingezogen, der Faun ist dabei schon am Abbau.
Noch einmal der Blick auf die Schwerlastrollen:
Nun kann auch der Demag einpacken, die Last steht auf 4 Schwerlastrollen und der Stapler schiebt zusätzlich:
... und die Kurvenfahrt in Richtung des Stellplatzes wird vorbereitet.
Sie ist drin! Und nur Minuten später begann es tatsächlich zu regnen!
Der Hub ging tatsächlich wie geplant über die Bühne, die Spritzgußmaschine konnte rechtzeitig ins Trockene gebracht werden. Für die anschließende Kurvenfahrt wurden die einzelnen Schwerlastrollen immer wieder neu positioniert. Dafür verwendeten die Mitarbeiter von Kolb 50t-Hebekissen sowie kräftige "Wagenheber". Kaum eine halbe Stunde später war die 90°-Kurve geschafft. Mehr sollte aber an diesem Tag nicht mehr passieren. Es stellte sich nämlich heraus, daß die Rampe in der Halle zu schmal war und erst mit Beton verbreitert werden sollte.

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