Ein weiterer Vertreter der Gattung Show and Shine innerhalb meiner
fiktiven Spedition ist dieser "3er" Scania Hauber.
Umgebaut auf 4 Achsen sind mit dieser Sattelzugmaschine Gesamtzuggewichte von bis zu 70 Tonnen möglich.
Ähnlich wie bei der Mack Schwerlastzugmaschine kommt
das Fahrzeug dabei ohne Wandlerschaltkupplung und damit ohne Schwerlastturm aus.
Der Platz wurde für einen großen Tank und einen Werkzeugkasten genutzt. Besondere Aufgaben
hat die Zugmaschine noch nicht, weitere Auflieger sind im Moment noch in Bau.
Die Kotflügel und Seitenverkleidung stammen von der Frontlenkerversion "Streamline" und wurden
mit Riffelblech ergänzt. Das Fahrgestell selbst ist zum Einbau der Vorlaufachse um fast 1cm
verlängert, der Rammschutz ist ein Umbau aus einem Scaniabügel der 4er Baureihe.
Noch einmal der Blick auf die Rückseite des Haubers in der Topline-Version. Unter dem Dachspoiler
verstecken sich Arbeitsscheinwerfer. Das "Ofenrohr" sieht man neuerdings oft bei Sattelzugmaschinen.
Klar, daß auch ich dem Trend folge und daher habe ich aus einem verchromten 2mm Messingrohr dieses
Auspuffendrohr zurechtgebogen:
Ein Bild aus der Bauphase: Hier erkennt man gut, daß der Fahrer nicht auf ein wenig Luxus
verzichten muß. Auch dies ist quasi eine Forderung an Showtrucks: Außen hui und innen pfui
verbietet sich von selbst!
Auch von außen erkennt man den neu gestalteten Innenraum. Außerdem: grüne Spiegel,
Zusatzdecals (erstmals in meiner Firma ist mehr als nur der Firmenschriftzug zu sehen), "verdoppelter"
PKW-Blinklichtbalken (die "normale" LKW-Version war mir nicht breit genug *g*) und der fast schon
obligatorische Lampenbügel komplettieren den LKW.
Zum Schluß noch 2 Vergleiche. Einmal mit dem bereits angesprochenen
Mack, der - untypisch für in Deutschland zugelassene
US-Hauber - deutlich spartanischer daherkommt und einmal mit der neueren und moderneren
4er Scania Schwerlastzugmaschine, die für die ganz schweren
Zuggewichte zuständig ist und immerhin ähnlich viel Licht erzeugen kann *fg*